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Interne Kommunikation (I)

In vielen Unternehmen gibt es große Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit. Dies ist wichtig, um durch eine gesteuerte Außendarstellung den Ruf und den Wert eines Unternehmens verbessern oder in eine Richtung zu lenken, die der Unternehmensphilosophie entsprechen. Dies ist gut und richtig und für viele selbstverständlich.

Aber was ist mit der internen Kommunikation?

Man kann natürlich denken, dass das Definieren von Führungsgrundsätzen und das passive Bereitstellen vermeintlich aller benötigten Informationen die Beschäftigten in die Lage versetzt, sich ein eigenes Bild über den Arbeitgeber zu schaffen. Aber ist das sinnvoll? Warum wird in vielen Unternehmen und Einrichtungen das Potential interner Kommunikation nicht gesehen? Wenn man die Gelegenheit hat, dem Flurfunk zuvorzukommen oder umstrittene Strategieentscheidungen zu erklären, warum sollte man diese Chancen nicht nutzen? Meinungsbildung kann durch eine „echte“ Informationspolitik (transparent, frühzeitig und umfassend) zu einem besseren Betriebsklima führen. Eine gelebte Informationspolitik fördert Teilhabe, Identifikation, das Gefühl der Wertschätzung und nebenbei auch die Motivation.

In den folgenden Wochen möchten wir die Sommerpause für einige kleine Denkanstöße nutzen.