Achtsamkeit bedeutet, den Ist-Zustand wahrzunehmen bzw. einen Zustand von Geistesgegenwart, ohne diese Wahrnehmungen zu bewerten.
Doch wie schaffen wir das?
Die Studienlage ist überzeugt, auch im Blick auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement, Achtsamkeit einen Platz zu geben. Denn innere Ruhe beschert uns ein zufriedenes und gesundes Leben. Mentale Gesundheit gehört genauso zur Prävention wie ein gesunder Körper.
Aufgrund der immer höher werdenden Belastung durch Stress, Arbeitsverdichtung und Informationsflut sind psychische und stressbedingte Erkrankungen mittlerweile zum größten Anteil der Krankheitstage bei Mitarbeitenden geworden.
Was kann nun ein Einzelner im Kirchenamt tun?
Jede unserer Handlungen kann Auswirkungen auf unsere Kolleg*innen haben. Eine „Hauptsache mir geht es gut“-Haltung geht über einen gesunden Egoismus hinaus. In unserem täglichen Miteinander hilft uns eine bewusste Wahrnehmung dessen, was genau in diesem Moment passiert. Zuhören statt Wegschauen. Es entsteht Offenheit, Wertschätzung und Rücksichtnahme in unserem Agieren. Wir entwickeln ein Verantwortungsbewusstsein für unser Gegenüber, was eine ganz neue und positive Dynamik in unser kollegiales Miteinander trägt. Im Arbeitsalltag sorgt Achtsamkeit für Entschleunigung und für einen Fokus auf den aktuellen Moment.
Wenn wir Selbstreflektion zulassen und mit uns selbst achtsam umgehen, haben wir bereits einen großen Schritt in ein wertschätzendes Miteinander gemacht.
Langfristig sorgt Achtsamkeit für innere Ruhe und ein bewussteres Leben.
Achtsamkeit ist das Wunder, sich selbst zu heilen.
Nhat Hanh
Quellen:
Das ist Achtsamkeit wirklich: Definition und Anleitung - Ein guter Plan
Dennis Alter | Achtsamkeit in Unternehmen (achtsamkeit-unternehmen.de)
7Mind | Warum Achtsamkeit in der Arbeitswelt so wichtig ist wie nie
