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Ostergruß

Liebe Kolleginnen und Kollegen,                                                                                                                                          

Ostern kommt mit großen Schritten näher und die erste Hälfte der Osterferien ist schon vorbei. Anders als im vergangenen Jahr sind inzwischen die meisten coronabedingten Einschränkungen aufgehoben worden und somit hat ein wenig Normalität Einzug gehalten. Eigentlich ein Grund sich zu freuen und den Frühling unbeschwert zu genießen …

Doch wir befinden uns in einer noch schwierigeren Zeit als Ostern vergangenen Jahres. Die Omikron-Variante hat die Inzidenzen in die Höhe schießen lassen, sodass wir auch weiterhin vorsichtig bleiben und umsichtig handeln müssen. Und zu unseren Sorgen, die uns die Pandemie und die Klimakrise seit Jahren bereiten, ist eine weitere Sorge hinzu gekommen: der Krieg in der Ukraine. Die dort herrschende Brutalität und das entstandene Leid machen uns fassungslos. Ängste machen sich breit: um Freunde und Verwandte in der Ukraine, um die Sicherheit unseres Landes, um die Energieversorgung in Deutschland und die Lebensmittelversorgung weltweit, wenn der Krieg in dieser „Kornkammer Europas“ anhält…

Ängste können einem sehr zu schaffen machen. Doch sie können auch ungeahnte Kräfte freisetzen und damit unser Überleben sichern. Daher sollten wir uns von ihnen nicht unterkriegen lassen.

Es steht zwar leider nicht in unserer Macht, die Pandemie, die Klimakrise oder den Krieg zu beenden, doch jede/r kann einen persönlichen Beitrag leisten, um etwas Gutes zu tun.

Viele Menschen - auch in unserer Dienstgemeinschaft - machen dieses bereits: So werden z.B. weiterhin freiwillig FFP2-Masken getragen und Antigen-Schnelltests gemacht, die Anzahl der E-Autos und hybriden Fahrzeuge auf unseren Parkflächen nehmen zu und es werden Bio-Produkte gekauft, es wird für Frieden gebetet, es werden Hilfspakete für die Menschen in der Ukraine gepackt, Sachspenden für die Flüchtlinge gesammelt und Geldspenden an die Diakonie-Katastrophenhilfe und andere Organisationen geleistet …    

Für all dieses Engagement im Kleinen und teils im Verborgenen möchten wir Ihnen herzlich „DANKE!“ sagen.

Ostern kommt mit großen Schritten näher. „Wer Ostern kennt, kann nicht verzagen“ – dieser Satz ist von Dietrich Bonhoeffer überliefert. Er hat in jener dunklen NS-Zeit Ostern als Hoffnungsfest bezeichnet.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie in der kommenden Osterzeit viel von dieser Hoffnung spüren und die freien Tage im Urlaub und im Kreise Ihrer Lieben genießen können.

Ein gesegnetes Osterfest wünscht Ihnen

Ihre MAV